Ankündigungen

"Augen auf bei der Studiumswahl" - KiHo startet Social Media-Kampagne für das Theologiestudium - Gerne kommentieren und teilen!

von Frank Grünberg -

„Augen auf bei der Studiumswahl“. Unter diesem Titel startet die KiHo eine Social Media-Werbekampagne für das Studium der evangelischen Theologie. Den Kern bilden sechs Video-Clips, die u.a. die Zugangsvoraussetzungen, die Spaßfaktoren und die Berufsperspektiven des Studiums thematisieren und ab kommendem Montag über Instagram, TikTok, Twitter und Youtube ausgespielt werden. Zielgruppe sind auch Abiturient*innen, die bislang keine kirchlich-religiösen Bezugspunkte durch Elternhaus, Religionsunterricht oder Gemeindearbeit und daher weder Vorbilder noch Wissen rund um das Thema „Theologiestudium“ haben.

Studium der evangelischen Theologie: „Anspruchsvoll. Anders.“

Die Kampage bewirbt das Studium der evangelischen Theologie als „Anspruchsvoll. Anders.“ und bietet neben umfassenden Informationen zum Theologiestudium im Allgemeinen und an der KiHo im Besonderen die Einladung zu einer persönlichen Beratung und zu einem persönlichen Erlebnis in Form eines indviduellen Schnuppertags auf dem KiHo-Campus an. Ziel ist nicht nur, das Interesse von Abiturient*innen am Studienfach „Evangelische Theologie“ zu wecken, sondern dieses Interesse anschließend in einen zählbaren Kontakt mit der KiHo zu überführen.

Kampagne bietet Information, Beratung und die Einladung zum individuellen Schnuppertag

„Wir haben fest gestellt, dass es unter jungen Menschen viele Vorurteile gegenüber dem Studium der evangelischen Theologie gibt oder sie gar nichts darüber wissen“, sagt Rektorin Prof. Dr. Konstanze Kemnitzer. „Mit der Kampagne wollen wir Abiturientinnen und Abiturienten daher nicht nur Fakten rund um das Theologiestudium vermitteln, sondern laden sie auch ein, sich ein eigenes Bild von der Vielfalt, dem wissenschaftlichen Anspruch, den Spaßfaktoren und den Berufsperspektiven zu machen, die das Studium der evangelischen Theologie bietet.“

„Wer Theologie studiert, darf keinen Sex vor der Ehe haben.“

Die Videos thematisieren unterschiedliche Aspekte des Theologiestudiums, indem sie Vorurteile konkret bennen und anschließend mit Fakten kontern. Die Vorurteile lauten:

  • „Wer Theologie studiert, muss fromm und Mitglied der Kirche sein.“
  • „Wer Theologie studiert, lernt alles über Gott, aber nichts über Menschen.“
  • „Wer Theologie studiert, studiert die Bibel, aber keine kritische Wissenschaft.“
  • „Wer Theologie studiert, darf keinen Sex vor der Ehe haben.“
  • „Wer Theologie studiert, paukt viele Sprachen, die alt und nutzlos sind.“
  • „Wer Theologie studiert, findet keinen sicheren und sinnstiftenden Job.“

Alle sechs Videos können über den YouTube-Kanal der KiHo und über die Webseite theologiestudium.kiho-wuppertal.de abgerufen werden.

Studierende, Eltern, Lehrer*innen, Pfarrer*innen und andere Multiplikator*innen sind herzlich eingeladen, die Videos zu kommentieren und zu teilen.

Unterstützer*innen für Bürger*innenbefragung am 25. Mai gesucht

von Frank Grünberg -

Liebe Studierende,

die KiHo und der Kirchenkreis Wuppertal führen am 25. Mai eine Bürger*innenbefragung am Ulle Hees-Denkmal in der Barmer Fußgängerzone. Die Bronzeplastik „Ja-Sager und Nein-Sager“ wurde 1984 zum 50jährigen Jubiläum der Barmer Theologischen Erklärung enthüllt. Wir wollen daher von 16.00 bis 17.00 Uhr Uhr Passant*innen zu ihrer Sicht auf das historische Ereignis befragen und ihre Stellungnahmen auf einer Social Media-Wall und als Video veröffentlichen.

Für die Aktion suchen wir Unterstützer*innen, die eine dieser Rollen übernehmen:

  • Flugblätter verteilen
  • Fragen zum Denkmal beantworten.

Kurz vor der Aktion, um 15.45 Uhr, treffen sich alle Beteiligten zur Vorbesprechung im Café der Gemarker Kirche, Zwinglistr. 5, geben.

Interessierte melden sich bitte unter ikm@kiho-wuppertal.de.


Die Barmer Theologische Erklärung

Am 31. Mai 2022 jährt sich die Verabschiedung der Barmer Theologischen Erklärung von 1934 zum 88. Mal. Die KiHo und der Kirchenkreis Wuppertal haben im letzten Jahr eine Kooperation geschlossen, die vorsieht, dieses Ereignis regelmäßig zu würdigen. In diesem Jahr laden wir beispielsweise zu einem Nachbarschaftsgespräch und einen Gottesdienst in die Gemarker Kirche in Barmen ein. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.

Die Bürger*innenbefragung am 25. Mai 2022 findet im Vorfeld des Jahrestages statt.

Die Barmer Theologische Erklärung ist ein Schlüsseltext für den deutschen und den weltweiten Protestantismus. Die Bekennende Kirche wehrte sich damit gegen die Vereinnahmung von Kirche und Christentum durch die Nationalsozialisten und setzte ein Zeichen des Widerstands. 139 Delegierte aus ganz Deutschland formulierten in der Gemarker Kirche sechs Thesen, in denen sie ihr Bekenntnis zu Gott und zum evangelischen Glauben zum Ausdruck brachten.

Das Denkmal „Die Ja-Sager und die Nein-Sager“ von Ulle Hees

Am 27. Mai 1984 wurde auf dem Werth/Ecke Rödergasse aus Anlass des 50. Jahrestages der Barmer Theologischen Erklärung ein Denkmal enthüllt. Es soll an die mutigen und aufrechten Kirchen-männer und -frauen erinnern, die sich gegen den Einfluss der nationalsozialistischen Ideologie wandten und die Bekennende Kirche gründeten.

Die Bronzeskulptur zeigt zwei Gruppen von Menschen. Die einen zeigen den Nazi-Gruß (oberes Bild), während die anderen sich um ein Buch, vielleicht die Bibel, versammeln und in Richtung der Gemarker Kirche blicken, wo 1934 die Barmer Theologische Erklärung verabschiedet wurde.


IKM informiert: Neues Info-Angebot zu Software und Medientechnik

von Frank Grünberg -

Liebe Lehrende, liebe Studierende, liebe Mitarbeitende in KiHo-Verwaltung,

um Ihnen einen besseren Überblick über die Softwareanwendungen und die Medientechnik zu geben, die Sie an der KiHo nutzen können, habe ich in Moodle den Kursbereich „IKM-Informationen: Von A wie Ausleihe bis Z wie Zoom-Lizenzen“ eingerichtet. Hier finden Sie ab sofort Anleitungen, Regelwerke und Formulare zu diesen Themen:

  • Moodle
  • Zoom
  • Medientechni
  • Beamer in Hörsaal 4
  • Beschaffungsprozesse (geschlossenen Kurs für Lehrende und Mitarbeitende)

Dieses Info-Angebot kann bei Bedarf ergänzt werden.

Ich würde mich freuen, wenn es Ihre Aufmerksamkeit fände.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Frank Grünberg (IKM)


Einladung zum Gemeinsamen Singen am kommenden Mittwoch um 19 Uhr in Hörsaal 3

von Frank Grünberg -

Rückfragen per E-Mail an kuesterteam.kiho@gmail.com


Offener Abend mit den Teilnehmer*innen des International Study Programs

von Frank Grünberg -

Am Montag, dem 9. Mai, findet ab 19.00 Uhr ein offener Abend mit den Teilnehmer*innen des International Study Programs (ISP) in der Cafeteria der KiHo statt. Im Rahmen des ISP studieren aktuell neun Studierende aus Afrika, Asien und Deutschland an der KiHo, begleitet durch die Vereinte Evangelische Mission (VEM). Interessierte sind herzlich eingeladen, diese Studierenden zu treffen und sich mit Ihnen auszutauschen. Für Getränke ist gesorgt. 

On Monday, May 9th, from 7 p.m., there will be an open evening with the participants of the International Study Program (ISP) in the KiHo cafeteria. As part of the ISP, nine students from Africa, Asia and Germany are currently studying at the KiHo, accompanied by the United Evangelical Mission (UEM). Interested parties are cordially invited to meet these students and exchange ideas with them. Drinks are provided.

Mit herzlichem Gruß
Alexander B. Ernst


Workshop: „Empowerment und Support für LGBTIQA - wie kann das praktisch aussehen?“

von Frank Grünberg -

Workshop: „Empowerment und Support für LGBTIQA - wie kann das praktisch aussehen?“


Wann: Samstag, 21. Mai 2022, 11.00-17.00 Uhr

Wo: Hörsaal 3

Wer: Dieser Workshop richtet sich sowohl an Studierende, die sich selbst als lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, queer, abinär/nonbinär identifizieren als auch an diejenigen, die sich als Unterstützer*innen für diese Personengruppen sehen.

Was: Gesamtgesellschaftlich, aber auch an der Hochschule, begegnen einem mit den eben genannten Verortungen immer noch Herausforderungen. In diesem Workshop wollen wir diese Herausforderungen genauer identifizieren und gemeinsam Lösungsideen entwickeln. Dabei wollen wir eine längerfristige Vernetzung voranbringen und uns mit der Frage auseinandersetzen, wie man sich selbst und andere stärken kann und wie Interventionen, Support und Empowerment ganz praktisch aussehen können.

Trainerin: Amelie Firsching

Anmeldung bis 16. Mai 2022: marie.hecke@kiho-wuppertal.de


LGBTQ-Plakat

 


50. Internationale Konferenz der Hebräisch Lehrenden - Öffentliche Vorträge

von Frank Grünberg -

Vom 29. April bis 1. Mai 2022 findet an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal (KiHo) die 50. Internationale Konferenz der Hebräisch Lehrenden (IKH) statt. Interessierte sind herzlich zu zwei öffentlichen Vorträgen eingeladen:

  • Am Freitag, dem 29. April 2022, hält Prof. Dr. Anna Elise Zernecke (Kiel) um 18.30 Uhr einen Vortrag über „Eljon – Höchster. Eine Gottesbezeichnung zwischen Eigenname und Epitheton“. Es ist der Eröffnungsvortrag der um 18.00 Uhr beginnenden Konferenz.

  • Am Sonntag, dem 1. Mai 2022, hält der mehrfache jüdische Gastprofessor der Kirchlichen Hochschule, Prof. Dr. Carl Ehrlich (Toronto) um 11.00 Uhr einen Vortrag über „Die Bibel im Zeitalter von #MeToo. Zur (Sprache der) Vergewaltigung im Tanach“.

Beide wissenschaftlichen Vorträge finden im Audimax der KiHo statt.  „Die Teilnahme setzt nicht unbedingt Hebräischkenntnisse voraus und ist kostenfrei“, sagt Ephorus Dr. Alexander B. Ernst, der zur diesjährigen IKH als Gastgeber lädt. „Die Jubiläumskonferenz greift neben wissenschaftlichen Fachvorträgen wieder auf eine Form der ersten Konferenzen zurück: die gemeinsame Textarbeit als didaktischen Raum für das, was man nicht allein entdecken kann.“ Alle Informationen zur Tagung finden sich hier.

IKH: Forum des Austauschs und des gemeinsamen Lernens

Seit 50 Jahren tagt die jährlich an wechselnden Universitäten stattfindende IKH. Die Konferenz wurde im Jahre 1971 vom damaligen KiHo-Dozenten Dr. h.c. Wolfgang Schneider, ins Leben gerufen, um Hebräisch Lehrende der Universitäten und Schulen zusammenzubringen und ihnen ein Forum des Austauschs und gegenseitigen Lernens zu bieten. Von Anfang an standen dabei didaktische Fragen des Fachs Hebräisch im Mittelpunkt der Konferenzen, die im Laufe ihrer Geschichte in vielfältiger Weise an der Reform des theologischen Studiums und der Kernlehrpläne der Schulen Einfluss genommen haben.

Hebräisch wird an den Universitäten gelehrt, ist aber insbesondere in NRW auch ein reguläres Schulfach der gymnasialen Oberstufe. In Wuppertal z.B. bietet das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium Regionalkurse in Hebräisch. Neben seinem humanistischen Gedanken und seiner Verortung in der Theologie, Judaistik, Altorientalistik und Semitistik dient das Fach an den Schulen mehr und mehr der Begegnung mit dem Judentum. Gerade hier kommen (anders als im konfessionellen Religionsunterricht) christliche, jüdische, muslimische und atheistische Schüler und Schülerinnen im Gespräch über biblische Texte und über Religion zusammen und lernen ihre Wurzeln kennen.

In den vergangenen Jahrzehnten war die KiHo mehrfach Tagungsort der IKH. In 2022 ist sie wieder Gastgeber der Konferenz und erwartet über 50 Lehrende des Fachs Hebräisch aus dem Bereich der Hochschulen und Gymnasien und besonders interessierte Studierende. Neben den Fachvorträgen, Gesprächen und Textarbeiten steht auch eine Fahrt mit der Schwebebahn zur Begegnungsstätte Alte Synagoge auf dem Plan, um an diesem vorzüglichen Ort jüdisches Leben in Wuppertal kennenzulernen.

Ephorus Dr. Alexander B. Ernst: „Die Jubiläumskonferenz greift neben wissenschaftlichen Fachvorträgen wieder auf eine Form der ersten Konferenzen zurück: die gemeinsame Textarbeit als didaktischen Raum für das, was man nicht allein entdecken kann.“


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