Ankündigungen

So klingt die KiHo

by Frank Grünberg -

Hört, hört. Die drei Glocken im KiHo-Turm läuten nicht nur, sie zeugen auch vom Widerstand mutiger Theologen gegen die Gleichschaltungspolitik der Nationalsozialisten. Mehr dazu erfahrt Ihr in dem Video, das Studierende der Studiengänge "Pfarramt / Magister" sowie "Master of Theological Science" in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Konstanze Kemnitzer recherchiert und produziert haben. Link: https://www.kiho-wb.de/videos-podcasts

Glocken im KiHo-Turm

Video und Predigt von Prof. Dr. Hellmut Zschoch zur Barmer Theologischen Erklärung veröffentlicht

by Frank Grünberg -

“Liebe Gemeinde! Letzte Worte haben es oft in sich. Das ist auch in der Barmer Theologischen Erklärung so. Ihre letzten Worte haben es gleich mehrfach in sich. Sie lauten: Verbum Dei manet in aeternum. Nur in diesem letzten Satz spricht die Barmer Synode auf einmal Latein! Was soll das? Warum nicht auf Deutsch: Gottes Wort bleibt in Ewigkeit? Es sind freilich nicht irgendwelche lateinischen Rätselworte.” So begann Prof. Dr. Hellmut Zschoch seine Predigt, die er im Gedenkgottesdienst zur Barmer Theologischen Erklärung am 31. Mai 2021 hielt, und die wir an dieser Stelle in voller Länge veröffentlichen.

Sie wollen die Predigt nicht nur nachlesen, sondern sich auch noch einmal ansehen? Den Text zur Predigt sowie den Link zum Video finden Sie hier. (Die Predigt startet bei Minute 21:18)

Predigt Zschoch

Offener Abend: „Die Evangelikalen“ – Wer sind sie? Und was wollen Sie?

by Frank Grünberg -

Die Evangelikalen sind eine historisch und theologisch vielfältige Bewegung. Pietisten nennen sich evangelikal, Aussiedler und Pfingstchristen ebenso wie Kreationisten und "Christen in der AfD". Dazuhin stimmt die Zuschreibung von außen ("Evangelikale" in den Medien) nicht mit der Selbstbezeichnung überein. Man kann unterscheiden zwischen Allianz-Evangelikalen, charismatischen Evangelikalen, Bekenntnisbewegung, Aussiedlern und "Sonstigen". Theologisch steht die Schriftspiritualität des Pietismus und die erweckliche Ausrichtung der "Billy Graham-Evangelikalen" in Spannung zum politisierten Bibelfundamentalismus, der sich in den USA in der Zustimmung zum Trumpismus und zu rechten Verschwörungstheorien ausdrückt. Themen sind Bibeltreue, Evolutionstheorie, Homosexualität, Abtreibungsrecht, Rollen von Frau und Mann, Kindererziehung usw. In der Bewegung sind diese Themen zwischen Rechtsevangelikalen und Progressiven hoch strittig. Die inneren Spannungen haben inzwischen das Phänomen "Postevangelikalismus" hervorgebracht.

In dieses Thema wird uns der Referent, Dr. Hansjörg Hemminger, Freudenstadt, Rahmen eines Offenen Abends am Donnerstag, 10. Juni, von 18 bis 20 Uhr, sachkundig einführen. Dr. Hansjörg Hemminger war langjähriger Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin und Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Württembergischen Landeskirche sowie Mitglied der "Enquete-Kommission" des Deutschen Bundestages : "Sekten und  Psychogruppen". Hingewiesen sei auf sein neues Buch: "Evangelikal. Von Gotteskindern und Rechthabern", Brunnen Verlag, Gießen 2016.

Die Einwahl zu diesem Offenen Abend erfolgt über diesen Link ein: https://zoom.us/j/99546431964?pwd=K2tyWWxsSlJxUkhlM3h1cWJUSXJkZz09

Meeting-ID: 995 4643 1964
Kenncode: 666830

Was sind Offene Abende?

Mit den Format der Offenen Abende an der KiHo wollen wir einen Termin und einen Ort etablieren, der Raum für neue Begegnungen und Kontakte schafft – mit und ohne Programm. Einen Termin, den man sich merkt, weil er sich für Theolog*innen jeden Alters lohnt. Denn: Das Angebot richtet sich an alle: alle Studierende aus allen Semestern, alle Lehrende aus allen Fachbereichen und auch an alle KiHo-Mitarbeitenden in Verwaltung und Technik.

Im Sommersemster 2021 findet noch dieser Offene Abend statt:

  • Do., 8. Juli: Strukturelle Veränderungsprozesse in den Großkirchen und ihre Bedeutung für die Ökumene. Referent: n.n., in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal
Offener Abend

Kirchenkreis und KiHo unterzeichnen Kooperationsvertrag

by Frank Grünberg -

Im Rahmen eines Gottesdienstes haben Ilka Federschmidt, Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Wuppertal, und Prof. Dr. Konstanze Kemnitzer, Rektorin der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel (KiHo), am 31. Mai 2021 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der das Gedenken an die Barmer Theologische Erklärung von 1934 neu beleben soll.

Kirchenkreis und KiHo sehen sich den „Erfahrungen und Einsichten der Bekennenden Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus, wie sie insbesondere in der Barmer Theologischen Erklärung von 1934 Gestalt angenommen haben, verpflichtet“, heißt es in dem Kooperationsvertrag. „Mit der Kooperation wird dieses bedeutende Erbe für die theologische Reflexion, die kirchliche Verkündigung und das christliche Leben der Gegenwart fruchtbar gemacht zu aktuellen Impulsen für den deutschen und internationalen Protestantismus sowie für die weltweite Ökumene.“

Mit der Kooperation wollen beide Organisationen den 31. Mai als Gedenktag etablieren, an dem sie regelmäßig in Form eines gemeinsamen Gottesdienstes in der Gemarker Kirche an die Unterzeichnung der Barmer Theologischen Erklärung erinnern.

Im Zentrum der Kooperation steht die vom Kirchenkreis betriebene Dauerausstellung „Gelebte Reformation. Die Barmer Theologische Erklärung“ in der Gemarker Kirche in Wuppertal-Barmen. Durch die professionell entworfene Ausstellungsarchitektur mit interaktiven Elementen wird das historische Ereignis und seine Wirkung in Szene gesetzt. Die Ausstellung zeigt, wie reformatorisches Denken Impulse für christliches Handeln im gesellschaftlichen Kontext setzen kann. Damit führt sie Besucher*innen anschaulich vor Augen, welche Bedeutung Glaube und Zivilcourage bei der Verteidigung von Freiheit und Frieden haben.

Der Evangelische Kirchenkreis Wuppertal stellt im Rahmen der Kooperation einen Lehrauftrag an der KiHo bereit, der erstmal im Wintersemester 2021/22 durchgeführt wird. Darüber hinaus sind gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen zur Weiterentwicklung der Ausstellungsinhalte geplant.

Kooperationsvertrag

Prof. Dr. Konstanze Kemnitzer (li.), Rektorin der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, und Ilka Federschmidt, Superintendentin des Kirchenkreises Wuppertal, präsentieren den unterzeichneten Kooperationsvertrag.


Bibliothek: Öffnung "light" ab dem 14. Juni

by Frank Grünberg -

Die Hochschul- und Landeskrichenbibliothek (HLB) plant eine Öffnung "light" ab dem 14. Juni. Innerhalb der aktuellen Service-Zeit (Mo., Di., Mi. und Fr. von 10 bis 17 Uhr, Do. von 10 bis 19.30 Uhr und Sa. von 10 bis 13 Uhr) will das Bibliotheksteam das Haus wieder für die Literatursuche am Regal öffnen. Alle eingetragenen Leser*innen - maximal fünf zur gleichen Zeit - werden dann die Möglichkeit haben, sich für circa 45 Minuten frei im Haus zu bewegen und Literatur zusammenzustellen. Maßnahmen wie das Ausfüllen des Kontaktdatenformulars und das Desinfizieren der Hände bleiben ebenso erhalten wie das Tragen einer medizinischen Maske und die Einhaltung der Abstands-Regel. Der Scanner wird auch benutzbar sein, hier empfiehlt das Team aber eine vorherige Anmeldung. Andere technische Geräte stehen noch nicht zur Verfügung.

Heiliger Berg endlich ans Glasfasernetz angeschlossen

by Frank Grünberg -

Was lange währt, wird endlich gut. Nun ist auch der Heilige Berg an das schnelle und stabile Glasfasernetz angeschlossen. Gestern wurden die neuen Kabel in Betrieb genommen. Von der neuen Infrastruktur profitieren die Internetverbindungen auf dem gesamten Campus: in den Hörsälen, in den Verwaltungsgebäuden, in der Bibliothek und im Wohnheim Missionsstr. 15. Erratische Ausfälle und plötzliche Störungen sollten damit der Vergangenheit angehören. Ein kleiner Lichtblick für alle Hochschulangehörigen im digitalen Sommersemester. 

glasfaser

Barmer Theologische Erklärung - Einladung zum Gedenk-Gottesdienst am Montag, 31. Mai, 19 Uhr

by Frank Grünberg -

„Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit.“ Was heute unvorstellbar klingt: Wer sich 1934 mit diesen Worten zu seinem Glauben bekannte, dem drohte Verfolgung und Verhaftung durch die Nationalsozialisten.

Dennoch versammelten sich damals 139 Delegierte aus ganz Deutschland zur ersten Synode der Bekennenden Kirche in Barmen-Gemarke, um der erstarkenden Diktatur und ihrer menschenverachtenden Ideologie Grenzen zu setzen. In der Barmer Theologischen Erklärung formulierten sie sechs Thesen, in denen sie ihr Bekenntnis zu Gott und den unverrückbaren Grundwahrheiten des evangelischen Glaubens zum Ausdruck brachten und die sie am 31. Mai 1934 veröffentlichten.

Dieser Tag jährt sich am kommenden Montag zum 87. Mal. Daher findet um 19 Uhr ein Zoom-Gottesdienst zum Gedenken an die Barmer Theologischen Erklärung statt. Zudem unterzeichnen der Evangelische Kirchenkreis Wuppertal und die Kirchliche Hochschule einen Kooperationsvertrag, mit dem sie das Ziel verfolgen, den 31. Mai als Gedenktag in Wuppertal und darüber hinaus zu etablieren. mehr erfahren

Plakat BE

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