In diesem Blockseminar geht es um eine grundlegende Einführung zum Thema Islam sowie dem Fach Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie. Dabei werden Themenkreise behandelt wie etwa: Arabien in vorislamischer Zeit; Leben Muhammads; frühislamische Ausbreitungsgeschichte; Koran; Glaubens- und Pflichtenlehre; Islamisches Recht; Reformdenker des 19.-21. Jahrhunderts oder Jesus (Isa) im Koran. Im Blick auf Religionswissenschaft werden exemplarisch einige Ansätze, im Blick auf Interkulturelle Theologie einige Grundfragen darzustellen und zu diskutieren sein.

Blockseminar-Termine: 

Fr., 16.04.21 - 14:30-19:30, Sa., 17.04.21 - 09:15-12:30 & 15:00-18:15, So., 18.04.21 - 09:15-12:30 & 15:00-16:30

Fr., 11.06.21 - 14:30-19:30, Sa., 12.06.21 - 09:15-12:30 & 15:00-18:15, So., 13.06.21 - 09:15-12:30 & 15:00-16:30


Seit den 1960er Jahren haben sind in innerhalb der weltweiten Christenheit auf verschiedenen Kontinenten regional unterschiedliche theologische Entwürfe entstanden, die allgemein unter das Label Kontextuelle Theologie gefasst werden. Dazu zählen in Lateinamerika Entwürfe einer Theologie der Befreiung, in Indien die Dalit-Theologie, in Ozeanien die Coconut-Theologie, im subsaharischen Afrika Entwürfe einer Theologie der Inkulturation (Afrikanische Theologie, afrikanische Frauen-Theologien). Darüber hinaus sind mediale Kontextualisierungen zu bedenken, etwa in Gestalt von Healing and Deliverance innerhalb der weltweiten pfingstlich-charismatischen Bewegung(en) oder Theologien eines Prosperity Gospel. Neben diesen Inhalten werden theoretische Konzepte zu ihrer Analyse zu diskutieren sein.

In der öffentlichen Wahrnehmung kommen fast ausschließlich die sogenannten „Weltreligionen“ (Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam) vor. Dies jedoch ist eine einseitige Sicht, da es im 19. und 20. Jahrhundert zu einer Reihe von religiösen Neuaufbrüchen gekommen ist. Die Vorlesung versucht einen Überblick zu vermitteln zu neureligiösen Bewegungen in Afrika, Lateinamerika, Nordamerika, Asien und Europa. Behandelt wird etwa das Phänomen der Afrikanischen Unabhängigen Kirchen am Beispiel der „Kirche Jesu Christi in Afrika durch Simon Kimbangu“, es wird universal ausgerichteten Neureligionen wie der Bahai-Religion, afro-brasilianischen Kulten wie Umbanda, für Nordamerika dem Mormonentum nachzugehen sein. Im Bereich des Neohinduismus wird die Ramakrishna Mission, im neobuddhistischen Bereich die Sokka Gakkai, im Bereich des Islam die als heterodox angesehene Ahmadiyya-Bewegung behandelt.


In dieser Vorlesung geht es um eine grundlegende Einführung zum Thema Islam. Dabei werden Themenkreise behandelt wie etwa: Arabien in vorislamischer Zeit; Leben Muhammads; frühislamische Ausbreitungsgeschichte; Koran; Glaubens- und Pflichtenlehre; theologische Grundfragen; Islamisches Recht; Reformdenker des 19.-21. Jahrhunderts; Sufismus, Volksislam und regionale Ausprägungen; Jesus (Isa) im Koran; Genderfragen; Beziehung zu anderen Religionen. – Die Vorlesung zielt darauf, geschichtliche Sachverhalte immer wieder für ihre Gegenwartsbedeutung transparent werden zu lassen.


In dieser Lehrveranstaltung werden Quellentexte bedeutender Religionswissenschaftler/innen wahrzunehmen und zu diskutieren sein. Ziel ist es, einen ersten Überblick zu verschiedenen Forschungsansätzen (etwa Religionsphänomenologie, Religionsethnologie, Religionssoziologie, postkoloniale und kognitive Theorie) zu geben.


Der Koran ist grundlegend für muslimische Lehre und Praxis. Diese Lehrveranstaltung zielt darauf, Grundinformationen zum Thema Koran zu bieten und verschiedene Themen anhand ausgewählter Texte zu diskutieren.